23.3 Martin Buchholz

Freitag, 23. März 20.00 Uhr  

Martin Buchholz
Hier stehe ich, ich kann auch anders!


Wofür Buchholz steht, ist bekannt: Für tages-aktuelles, politisches Hardcore-Kabarett mit analytischer Hintergrund-Durchleuchtung. Zugleich steht er für hinterhältiges, hintersinniges Sprachspiel.

„Kabarett vom Feinsten und Gemeinsten“, schreibt die „Zeit“. „Wortakrobatik ohne Netz aber mit doppeltem Boden“, so die „Berliner Zeitung“. Nachdem Buchholz alle wichtigen Kabarett- und Kleinkunstpreise in Deutschland schon längst abgeräumt hat, auch die im halbwegs deutschsprachigen Ausland, steht er mit seinem neuen Programm auf der Bühne. Einer der einen Standpunkt hat, zur Not auch mehrere, denn ein Standpunkt ist für ihn ein Ausgangspunkt; kein Stehpunkt also, sondern ein Gehpunkt. Und er kann auch anders: Er spickt seine Programme mit gelegentlichen Ausflügen ins Poetische, gibt sich selber den Tagesbefehl: Geh! Dichte! „Einer, der bei Tucholsky, Morgenstern, Ringelnatz und Brecht gelernt hat, und einen ganz eigenen ironisch-absurden Ton findet.“ (NDR).
Ansonsten aber bleibt sein Motto: Was Bullrichsalz für die Verdauung, ist Buchholz für die Weltanschauung.

Martin Buchholz, geboren im Jahr des deutschen Heils 1942 zu Berlin-Wedding.
Seit 1961 Reporter und Redakteur, zwischendurch bei „Spiegel" und „Stern", seit 1982 veröffentlicht er sich auf der Bühne. Sein Stammhaus ist das Berliner Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse". Außerdem publiziert er auch in gedruckter Form, als satirischer Schriftsteller. Er ist Mitglied im Deutschen PEN-Zentrum. Jede Woche erscheint eine aktuelle Buchholz-Satire, der „Wochenschauer" im Internet: www.martin-buchholz.de

Karten gibt es für 12,- Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe in der Tourist-Information Weimar (03643/745745) und bei www.eventim.de sowie für 15,- Euro an der Abendkasse.
Der Besuch aller fünf Kabarettveranstaltungen wird mit einem Präsentkorb honoriert, in dem sich unter anderem auch Gerhard Polt versteckt.